Das Meer und nur das Meer

von Heike Papenfuss (Kommentare: 0)

Wir lesen viel zu wenig und wir lesen viel zu wenige Gedichte. Deswegen heute ein kleines Gedicht von einem meiner Lieblingsdichter, von Rafael Alberti (1902 – 1999). Für alle, die das Meer so lieben wie ich, und für alle, die sich gerne schöne Sprache auf der Zunge zergehen lassen… Wohl bekomm’s.

El mar. La mar.

El mar. La mar.
El mar. ¡Sólo la mar!

¿Por qué me trajiste, padre,
a la ciudad?
¿Por qué me desenterraste
del mar?

En sueños la marejada
me tira del corazón;
se lo quisiera llevar.

Padre, ¿por qué me trajiste
acá?

 

Das Meer. Das Meer.

Das Meer. Das Meer.

Das Meer. Allein das Meer!

 

Warum hast du mich, Vater,

in die Stadt gebracht?

Warum hast du mich aus dem Meer

ausgegraben?

 

Im Traum ziehen die Wellen

an meinem Herzen

und möchten es mit sich nehmen.

 

Vater, warum hast du mich hierher

gebracht?

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