Eine ungewöhnliche Methode …
ein erfolgreicher Weg

Die PDL

Die Psychodramaturgie Linguistique (PDL) entstand in den 1970er Jahren aus dem Bedürfnis heraus, einen pädagogischen Ansatz zu entwickeln, der den Namen kommunikativ wirklich verdient. Einen Ansatz, der die Kommunikation der Teilnehmer in den Mittelpunkt des Spracherwerbs stellt und den Teilnehmern möglichst große Freiheit bei der inhaltlichen Ausgestaltung des Unterrichts lässt.

Der Anfang

Dr. Bernard Dufeu, bis 2006 an der Universität Mainz, hat diese Methode in Zusammenarbeit mit Marie Dufeu, Centre de Psychodramaturgie, entwickelt. Die PDL verdankt ihren Namen zwei ihrer wichtigsten Quellen: dem Psychodrama von Jacob Levy Moreno und der Dramaturgie. Die Kombination dieser beiden Quellen führte zur Bildung des Namens Psychodramaturgie; der Zusatz Linguistique macht deutlich, dass es um die Sprache geht, also um einen pädagogischen Ansatz und nicht um Therapie oder Theaterspielen.

„Wenn es Ihre Worte sind,
dann kann es Ihre Sprache werden.“
Bernard Dufeu

Die Idee

Die PDL versteht sich als „Pädagogik des Seins“, die die Individualität der TeilnehmerInnen respektiert. Wir arbeiten daher ohne starres Lehrwerk, individuell auf ihr Lernziel und Ihr Tempo abgestimmt. Die PDL ist kommunikatives Lernen. Die sorgfältig ausgewählten Übungen geben einen Rahmen vor, den die TeilnehmerInnen mit ihren sprachlichen Inhalten füllen. Die neue Sprache ist damit nicht ein abstrakter und fremdbestimmter Gegenstand des Unterrichts, sondern von Anfang an das Mittel zur direkten Kommunikation unter den TeilnehmerInnen. Spezielle Entspannungs- und Konzentrationsübungen verbessern die Aufnahmefähigkeit und Ausspracheübungen machen sie vertraut mit dem Rhythmus und der Melodie der Sprache.

Der Dialog

Sprache ist Begegnung. Deshalb steht in meinen Kursen das Sprechen klar im Mittelpunkt. Die PDL-Übungen laden Sie ein, sich in der neuen Sprache auszudrücken, ihre Gedanken zu formulieren, Meinungen zu diskutieren oder Geschichten zu erzählen.

Die Umsetzung

Die PDL entfaltet sich am besten in einem Intensivkurs. So erleben Sie die Sprache intensiver und gezielter. Ihr neues Wissen behalten Sie besser, denn Sie wenden es in einem kompakten Kurs öfter an und das in Situationen, die Sie aktiv mit gestalten. Wortschatz, Grammatik und Satzstrukturen werden im Zusammenhang erworben. Schriftliche Übungen ergänzen und vertiefen die Arbeit in der Fremdsprache. Sie lernen somit effektiver und gewinnen Zeit.